
Ich war mir unsicher, ob das zeitlich mit den vielen anderen Terminen im Advent funktionieren würde. Aber hey, am 1.Weihnachtsfeiertag habe ich nur noch den Pulli gesäumt und war ab mittags fertig chic gekleidet!
So einmal vom Anfang:
Ich hatte da so ein Stück Wollmischgewebe, dass schon lange im Schrank verweilte (wahrscheinlich aus irgendeiner günstigen Restekiste erworben. Dann den neuen Schnitt „Seiltänzerin“ von Lotte&Ludwig. Laut Stoffverbrauchsliste nicht kompatibel, aber es darf ja ein bisschen kürzer sein bei so einem „Omastoff“ in Braun. Hab nur noch ein Futterstoff und einen nahtverdeckten Reißverschluss gebraucht. Wolla, so gut ist der mir noch nie geglückt:


Obwohl ich sowohl die außenliegende als auch die innenliegende Passe verstärkt habe, musste ich seitlich etliche cm abnähen. Ärgerlich, aber lieber so rum als andersrum. Der nächste wird einfach gleich 3 Nummern kleiner zugeschnitten…
Und dann war die Frage, welcher Pulli passt dazu? Keiner da, der passt. Blick geht auf die letzte Albstoffbestellung: da wollte ich einen speziellen, wo mir 30cm gefehlt hatten und damit sich so ne Bestellung lohnt, habe ich natürlich den gesamten Outletshop durchgeschaut und noch diesen einen interessanten Jacquard gefunden. Edel, beige, weiß – wieder mehr „Omafarben“ – Farben, die ich vor 3 Jahren noch weg gewunken hätte, aber jetzt, genau das, was zu fast allen Röcken perfekt aussieht. Der eigene Geschmack ändert sich dann wohl doch.


Nur welcher Schnitt? Zeit war kaum mehr da bis Weihnachten. Meine zwei bisher genähten Pullischnitte waren eher locker. Aber auffällige Ärmel sind schon mal ein guter Anfang. Nur nicht ganz so auffällig, so ein Mittelding wäre schön. Also die Ärmel vom Pulli Inge (Konfettischnitte) und dazu ein eher anliegender Körper. Mein angepasstes T-Shirtschnitt Jackie (Schnittmuster Berlin) könnte mit ein bisschen mehr Weite mit dem dickeren Stoff doch gut funktionieren. Wunderbar, dass passt. Dabei sowohl den Körper als auch die Ärmel gut verlängert, damit ich unten einfach umschlagen kann. Den Halsausschnitt ein bisschen höher gesetzt (sonst ist so kalt im Winter) und die Form mit dem Kurvenlineal nach Laune gelegt. So ist in kurzer Zeit um Heilig Abend herum mein bisher elegantester Pulli entstanden.
Und ja, die langen Ärmel sind genau Wohlfühllang. Hab einfach keine edlen Stulpen, daher muss der Pulli meine Handgelenke verlässlich, auch bei Bewegung, warm halten. Mein Albtraum sind ¾ Ärmel – weder kurz noch anständig lang. Damit komme ich gar nicht klar.


Rein geschlüpft, wohlgefühlt. Aber halt, bei so einem Dekolletee wäre Oma’s Perlenkette ja der Hit…zu kurz, Mist. Kommentar vom Mann: „dann verlängere sie halt“ – also schnell ein festes Garn genommen und viele Knoten später war die Kette verlängert. Das Weihnachtsoutfit 2025 war fertig.



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Magst du lieber Zweiteiler, die man perfekt auch einzeln mit anderen Teilen kombinieren kann
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Beim Bingo 2025 war damit das Feld „Am Feiertag gewerkelt“ genutzt







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