Rückblick 2019

Rückblick 2019

2019 war viel los: Umzug bzw. Zusammenzug mit meinem neuen Partner, Einrichtung einer neuen tollen Wohnung, ein neuer Neffe, starker Personalmangel (10 von 12 Monaten), neue Aufgaben/Funktionen in der Arbeit,  zu viele Überstunden, intensive Fortbildung (Montessori Diplom), ein nicht mehr endenen Husten, viel Stress und zu wenig Freizeitaugleich, zu wenig Bewegung, nur 7 Bergtouren, dafür ein paar Tage Wanderung in Irland, mehr Kilos auf den Rippen und ein bis zum Schluss nicht endendes Chaos, dafür der krönende Abschluss: Städtetrip nach Wien.

Es hatte seine Höhen und Tiefen, ich habe es überlebt und viel gelernt. Aber ich bin auch ehrlich: ich bin erschöpft und traurig, dass ich so vieles zurückstecken musste und zu wenig meine eignen Wünsche erfüllt habe. Vorallem war ich zu wenig in den Bergen und zu wenig an der Nähmaschine. Oft war ich an unseren Handarbeitsabenden zu k.o. um mich auf ein Projekt wirklich zu konzentrieren. Ansonsten kam ich aber dank dieser wöchentlichen Handarbeitsabenden zu ein paar Projekten:

ein paar habe ich sogar verbloggt (auch hierfür hat die Zeit und Muse oft gefehlt):

ich habe mal wieder einige Markttaschen genäht (zuletzt auch wieder im Dezember), einige Hausschuhe gestrickt, zwei Faltenröcke sind entstanden: der frühlingshafte Tulpenrock und der Thairock.

Außerhalb dieser geselligen Abenden habe ich noch kleine Häschen mit der Hand genäht, einen Polsterüberzug angefangen (immer noch nicht fertig), aus Jeans eine Chalkbag für meinen Partner genäht und für den Irlandurlaub eine Handtasche.

Dazu habe ich noch einige alte Projekte u.a. aus der alten Wohnung gebloggt und ein Upcycling für die neue Wohnung: die nachtblauen Nachtkästchen.

Nun, da kann 2020 ja nur besser werden!

Was mich allerdings gefreut hat war, dass ich 2019 ziemlich viel meine wenigen selbstgenähten Kleidungsstücke getragen habe! So hat mir durch das Zunehmen mein Marbelladress wieder super gepasst, welches ich 2017 genäht habe (2018 war ich zu schlank dafür und wollte es eigentlich schon enger nähen). Meine zwei Alegra Cardigans in petrol und weinrot trage ich fast täglich im Wechsel, meine selbstgenähten Röcke trage ich auch die halbe Woche (vorallem der Trachtenrock, Tulpenrock, Thairock und der Wollrock (den wollte ich 2018 eigentlich auch enger nähen)). Da merke ich, dass ich mit meiner Capsule Wardrobe ziemlich gut weiß, was ich mir nähen soll/kann, damit ich es auch viel und gerne tragen werde.

 

Und was die neue, große, tolle Küche (und das Leben zuzweit) gebracht hat: ich habe 2019 ganz viel gekocht: neues ausprobiert nach Rezept, aber auch viel freies Experimentieren und Verfeinern. Vielleicht war das einfach mein Ausgleich zu dem ganzen Stress. Neue Rezepte gab es trotzdem 2019 nicht. Das war dann wieder der Zeitfaktor. Aber auch das kann 2020 ja besser werden! Nur gebacken habe ich kaum. Gewiss keine 10 Mal im ganzen Jahr. Noch nicht mal eine Plätzchensorte. Nur die allerbesten Lebkuchen. So ist jedes Jahr verschieden.

Wie war Dein Jahr 2019? Was hast Du viel gemacht? Was gar nicht? Auf was bist Du stolz?

Ein frohes Neues noch!

 

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